Steckbrief Pappel

Botanische Illustration der Schwarz-Pappel (Populus nigra)
Kurzprofil

Baumart: Pappel (Populus spec., z. B. Schwarz-Pappel)
Holzfarbe: Hell weißlich bis gelblich-grau
Härte: Sehr weich
Rohdichte: ca. 400–500 kg/m³

Pappelholz führt im Vergleich zu Eiche, Buche oder Nussbaum ein eher unauffälliges Dasein – dabei ist es genau wegen seiner Leichtigkeit und Unauffälligkeit in vielen Bereichen unverzichtbar, vom Sperrholzfurnier bis zur Sauna.

Steckbrief

Merkmal Wert
Rohdichte 400–500 kg/m³
Härte (Brinell) 24–37 N/mm² (sehr weich)
Farbe/Maserung Hell weißlich bis gelblich-grau, unauffällige Maserung
Wärmeleitfähigkeit Sehr gering

Verarbeitung

Pappel lässt sich gut sägen, fräsen, schälen und messern – ideal für die Furnier- und Sperrholzherstellung. Sie ist gut zu beizen und lackieren, neigt bei der Bearbeitung aber zu leicht "wolligen" Oberflächen und lässt sich schlechter polieren als härtere Hölzer. Für Konstruktionen mit dauerhafter Belastung ist sie wegen ihrer geringen Widerstandsfähigkeit gegen Pilz- und Insektenbefall nur bedingt geeignet.

Verwendung im Handwerk

  • Schälfurniere für Sperrholz
  • Verpackungen (Kisten, Spankörbe, -schachteln)
  • Zündhölzer
  • Saunabau (geringe Wärmeleitfähigkeit)
  • Küchen- und Haushaltsgeräte, Schuhindustrie, Prothetik
  • Innenausbau und einfache Möbel

Besonderheiten

  • Eines der leichtesten heimischen Nutzhölzer
  • Sehr geringe Wärmeleitfähigkeit – deshalb beliebt im Saunabau und in der Prothetik
  • Nicht witterungsbeständig, anfällig für Pilz- und Insektenbefall – nur für den Innenbereich bzw. verarbeitete Produkte geeignet

Quellen


← Zurück zu Holzwerken, Heimwerken & Handwerk